Auf dem Weg nach Rumänien: BMW Motorrad startet Qualifier zur GS Trophy 2026

Seit gestern ist es wieder so weit: Die Qualifier-Wettbewerbe von BMW Motorrad laufen. Über sie entscheidet sich, wer die deutsche Flagge bei der kommenden International GS Trophy 2026 in Rumänien tragen darf. Staub, Schweiß und jede Menge Leidenschaft – für viele Fahrerinnen und Fahrer ist dieser Wettbewerb seit Jahren Antrieb zu regelmäßigen Offroad-Ausflügen. Nicht selten führen diese auch auf das Trainingsgelände des Enduro Center Mammutparks in Stadtoldendorf, dem Austragungsort des diesjährigen Qualifiers.

Die Faszination GS Trophy

Die GS Trophy ist kein gewöhnlicher Motorradwettbewerb. 2008 erstmals ausgetragen, hat sie sich in den vergangenen Jahren zu einem Fixpunkt im internationalen Offroad-Kalender entwickelt. Anders als bei klassischen Rallyes geht es nicht nur um Geschwindigkeit oder reines Fahrkönnen. Gefragt sind Teamgeist, Cleverness und Durchhaltevermögen.

Die Teilnehmer meistern dabei gemeinsam verschiedene Etappen, Prüfungen und Sonderaufgaben. Dabei warten nicht nur knifflige Geländepassagen auf sie, sondern auch Herausforderungen abseits des Motorrads – von Navigationstests bis hin zu Mechanik-Aufgaben. Wer die GS Trophy kennt, weiß: Sie verlangt den Fahrern alles ab und belohnt sie gleichzeitig mit Momenten, die man nicht vergisst.

Eine Reise um die Welt

Ein Blick in die Historie zeigt, wie abwechslungsreich die Trophy seit ihrer Premiere war. Die Reise führte schon durch die Regenwälder Thailands, über die endlosen Weiten Kanadas, in die zerklüfteten Landschaften Neuseelands oder zuletzt nach Namibia. Jede Austragung schrieb ihre eigenen Geschichten, jede brachte neue Freundschaften hervor.

2026 steht nun erneut ein europäisches Ziel im Kalender: Rumänien. Mit seinen Karpaten, den dichten Wäldern und unzähligen Schotterwegen bietet das Land eine Offroad-Kulisse, die ihresgleichen sucht. Flussdurchfahrten, steile An- und Abstiege und die Ursprünglichkeit der Landschaft dürften die Trophy-Teilnehmer fordern – und zugleich mit einmaligen Eindrücken belohnen.

Die neue R 12 G/S im Rampenlicht

Neben den Fahrerinnen und Fahrern steht immer auch ein Motorrad im Mittelpunkt. Für die kommende Trophy setzt BMW Motorrad auf die brandneue BMW R 12 G/S. Sie ist das Competition Bike der Austragung 2026 und soll im harten Praxiseinsatz zeigen, was in ihr steckt.

Mit ihrem kräftigen Boxermotor, robusten Fahrwerkskomponenten und einem Mix aus klassischen GS-Genen und moderner Technik bringt sie alles mit, was es für lange Etappen und anspruchsvolle Offroad-Passagen braucht. Gleichzeitig knüpft sie an die Tradition der GS-Baureihe an, die seit über 40 Jahren Synonym für Abenteuer auf zwei Rädern ist. Für BMW Motorrad ist die Trophy nicht zuletzt eine Bühne, um die Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit seiner Maschinen unter Beweis zu stellen.

Deutsche Erfolgsbilanz

Mit besonderer Spannung wird der Wettbewerb hierzulande verfolgt. Beim Wettbewerb 2024 in Namibia konnte das deutsche Team den Gesamtsieg einfahren. Für die neuen Qualifier bedeutet das: Die Erwartungen sind hoch. Wer Deutschland 2026 in Rumänien vertreten darf, tritt nicht nur gegen internationale Konkurrenz an, sondern auch in die Fußstapfen eines siegreichen Teams.

Schon jetzt zeigt sich beim Qualifier, dass das Niveau hoch ist. Die Fahrerinnen und Fahrer geben alles, um einen der begehrten Plätze im Nationalteam zu ergattern. Am Ende wird jedoch nicht nur das fahrerische Können den Ausschlag geben, sondern auch, wer am besten als Team funktioniert – ganz im Sinne des GS-Spirits.

Mehr als ein Wettbewerb

Bei aller Härte und sportlichem Anspruch: Die GS Trophy ist weit mehr als ein Wettkampf. Sie ist ein Erlebnis, das Menschen aus aller Welt verbindet. Gemeinsam am Lagerfeuer sitzen, Erfahrungen austauschen, neue Kulturen kennenlernen – das gehört genauso zur Trophy wie die kräftezehrenden Etappen im Gelände.

Genau das macht ihren besonderen Reiz aus: Wer einmal dabei war, spricht weniger über Platzierungen und Zeiten, sondern von Geschichten, die weit über die Ziellinie hinausreichen.

Ausblick: Das Abenteuer wartet

Bis zum großen Finale 2026 in Rumänien ist es noch ein weiter Weg. Zunächst gilt es, die Qualifier erfolgreich zu meistern und die Nationalteams zu formieren. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer heißt das: Gas geben, Nerven behalten und zeigen, dass sie die Mischung aus Fahrtechnik, Ausdauer und Teamgeist mitbringen.

Für die Fans bleibt die Vorfreude: Auf ein Event, das Abenteuer, Motorsport und internationale Freundschaft vereint – und das im Spätsommer 2026 einmal mehr beweisen dürfte, warum die GS Trophy zu den spannendsten Offroad-Wettbewerben der Welt gehört.

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